| Das PageRank Verfahren
Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren große Mengen
verlinkter Dokumente anhand ihrer Struktur, Inhalten und Popularität
zu bewerten und zu gewichten. Dabei wird jedem Element ein
Gewicht, der PageRank zugeordnet. Dieser Algorithmus wurde
von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergey Brin an
der Stanford University entwickelt und von dieser zum Patent
angemeldet. Er dient dem von Brin und Page gegründeten
Unternehmen Google als Grundlage für die Bewertung von
Seiten.
Das Grundprinzip: Je mehr Links auf eine Seite verweisen,
umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Dabei werden
jedoch einige Faktoren mehr berücksichtigt. So wertet
Google auch genaue Verhaltensbilder, Klickwahrscheinlichkeiten
sowie die Klickhäufigkeit und damit die konkrete Popularität
der entsprechenden Seiten aus. Selbstverständlich bezieht
sich das ebenso auf die direkten Inhalte. Je höher das
Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer
ist der eigene Effekt. Der PageRank-Algorithmus bildet einen
zufällig durch das Netz surfenden User nach. Die Wahrscheinlichkeit,
mit der dieser auf eine Webseite stößt, korreliert
mit dem PageRank.
Die Verzeichniswerte
Informationen über den PageRank lassen sich aus der Google-Toolbar
und dem Google-Verzeichnis
entnehmen. Der von Google in der Toolbar angezeigte PageRank
liegt zwischen 0 und 10, der Wert im Verzeichnis zwischen
0 und 7. Beide Werte bilden den realen PageRank auf einer
logarithmischen Skala ab und geben das Ergebnis als gerundeten
ganzzahligen Wert wieder. Der in der Google-Toolbar angezeigte
PageRank wurde früher alle dreißig Tage aktualisiert.
Inzwischen ist das Intervall zwischen den Updates auf mehr
als hundert Tage angestiegen. Mittlerweile verwenden viele
Suchdienste und Suchmaschinen die Daten und Technik des Google
PageRank. Eigene Systeme verwenden MSN und Lycos, die Alltheweb
und Altavista verwenden das Yahoo Verzeichnis.
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